Königskette
Die Mitglieder des Angelsportvereins Dortmund hatten den Wunsch, beim jährlich stattfindenden Preisangeln zusätzlich einen Angelkönig zu ermitteln. Diesen Titel sollte der Teilnehmer erhalten, dem es gelang, den schwersten Einzelfisch des Tages zu fangen. Als besondere Auszeichnung wurde eine Königskette als Wanderpreis gestiftet.
Die Brüder August und Hermann Kottwitz sowie weitere Unterstützer spendeten die Münzen, die für die Anfertigung der Kette benötigt wurden. Der Goldschmied Franz Drapel fertigte daraus den traditionellen Halsschmuck. Erstmals wurde die Königskette im Jahr 1926 an den Sportfreund Heinrich Blömeken jun. verliehen.
Während des Zweiten Weltkriegs galt die Kette als verloren. Durch eine intensive Suche, für die sogar eine Prämie ausgesetzt wurde, konnte sie jedoch wiedergefunden und zurückgeführt werden. So konnte 1949 mit Hans Mende erstmals nach dem Krieg wieder ein Angelkönig mit der traditionsreichen Kette geehrt werden.


